Donnerstag, 11. März 2010

Dmitri Sergejewitsch Mereschkowski

In seinem Roman "Leonardo da Vinci" zeigte er sehr schön jene Seite der Renaissance, die üblicherweise undiskutiert bleibt, nämlich ihre Vorliebe für Magie und neuplatonische Spekulation. Wiewohl das Werk in hoher Auflage verbreitet und auch von prominenten Autoren (Thomas Mann ) gern gelesen wurde, hat es - ganz im Gegensatz zu Irvings "Columbus" keine Spur in der veröffentlichten Meinung hinterlassen. Nach wie vor halten Journalisten das Rinascimento für eine Hochzeit der reinen Naturwissenschaft und aufgeklärten Vernunft. Dass Marsilio Ficino im Auftrag Cosimo de Medicis zuerst als Wesentlichstes das Corpus Hermeticum und nicht etwa mathematische Schriften übersetzt hat ist ihnen genau so unbekannt wie sein Name.
Wer diese Zeit kennen lernen will, muss Autoren wie Agrippa von Nettesheim, Trithemius oder Pico della Mirandola lesen. Er wird sich wundern!

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