Mittwoch, 7. April 2010

Das furchtbare propterea


Der heilige Papst Gregor VII (der von König Heinrich IV in Canossa aufgesucht wurde) verfasste vor seinem Tod seine Grabinschrift:
„Ich liebte die Gerechtigkeit, ich hasste das Böse, daher musste ich in der Verbannung sterben.“ („Dilexi iustitiam et odivi iniquitatem; propterea morior in exilio.“
Weil (propterea) er die Gerechtigkeit geliebt hatte, musste er in der Verbannung sterben. Wie steht es da um die Gerechtigkeit, die Barmherzigkeit und die Güte Gottes?
Wie sagt der Psalmist (45,8):
„Du liebst das Recht und hasst das Unrecht, / darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit dem Öl der Freude / wie keinen deiner Gefährten.“
Wer kann das auflösen? Das ist die Frage der Theodizee, die  Leibniz so beschäftigt hat.

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