Montag, 12. April 2010

Eternalismus


Mit dieser relativ jungen Bezeichnung benennt man jene Auffassung der physikalischen Welt, die auf der Grundlage der Relativitätstheorie, alle Zeitpunkte als gleich berechtigt und gleich real sieht. In dieser Betrachtungsweise ist der Kosmos das Block-Universum, das als statischer, ewiger vierdimensionaler "Block" existiert.
Schon Einstein hatte diese Weltsicht (verständlich für den Begründer der Relativitätstheorie) vertreten. Sir Karl Popper nannte ihn deswegen auch etwas polemisch "Parmenides".
Jeder Mensch erlebt bekanntlich die Welt als zeitlich in das Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige gegliedert und hat damit das Unabänderliche, das Gestaltbare und das Mögliche vor seinen Augen. Manche Naturwissenschaftler erheben nun den belehrenden Finger und erklären apodiktisch: Die Zeit ist nur eine Illusion!
Ich empfehle - gerade im Hinblick auf die Ontologie der Quantenwelt - toleranter zu sein. Beides ist real und richtig, die kristallene Raumzeit und das fließende Bewusstsein.
Wie schreibt Joanne K. Rowling  im letzten Band der Harry Potter Serie (sinngemäß, kein Zitat):
Harry fragt Albus Dumbledore, ob seine Begegnung mit ihm wirklich oder nur in seinem Kopf sei. Dieser anwortet: Natürlich ist das in deinem Kopf, aber warum nennst du das nicht wirklich?

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