Donnerstag, 20. Mai 2010

Verletzung, Verbitterung, Vergebung


Die deutsche Philosophin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz hat zum Thema von Verletzung und Vergebung etwas Wesentliches zu sagen
(Quelle: Die Tagespost, 13. Oktober 2009, "Verletzung,Verbitterung,Vergebung" Feuilleton, 9):
Erst in der „Macht der Vergebung“ werde
das Opfer wieder zum selbstbestimmten
Menschen. Stärker als das Verzeihen (das
noch den Vorwurf beinhaltet) sei das Vergeben,
noch stärker die „remissio peccatorum“,
das Zurückschicken des Bösen in
seine Nichtswürdigkeit. Das Böse werde
nicht ungeschehen gemacht, aber doch aller
Macht der Gegenwart beraubt. „Gott ist in
die Löschung des Nichtigen eingetreten“,
sagte Gerl-Falkovitz und verwies auf die vertikale
Dimension des Vergebens: „Wenn die
Rede vom Absoluten, von Gott verschwindet,
dann bleiben wir mit den Toten allein.“
Gott habe uns schon lange vergeben, bevor
wir unsere Reue artikulieren. „Es gibt eine
Vergebung, lange bevor ich in sie eintrete.
Das ist es, was das Christentum weiß.“

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