Freitag, 28. Mai 2010

Klaus Berger


Diesem Theologen verdanke ich die Einsicht, dass nicht alle Theologen in falsch verstandener Wissenschaftlichkeit nichts glauben und daher Alles entmythologisieren wollen. Seine einsichtige Kritik an der Methode der "Echtheitsprüfung" moderner (deutscher) theologischer Textkritik ist tröstlich. Er zeigt, dass in dieser Weise das herauskommen muss, was man vorher an Thesen hineingesteckt hat.
Wer annimmt, dass nur das "jesuanisch" sei, was sich im jüdischen Kontext der Zeit nicht findet, verbaut sich das Verständnis für den Juden Jesus. Wenn man dagegen voraussetzt, dass nur "jesuanisch" sei, was auch an anderer zeitgenössischer Stelle nachzulesen ist, kann Jesus nicht als den Messias erkennen!
Oder, wenn man annimmt, dass Jesus in den Texten umso hoheitlicher dargestellt wird, als sie jünger sind, "findet" natürlich, dass Jesus im Lauf der Zeit immer gottähnlicher gesehen wurde.
Demut vor den heiligen Schriften, den Text verstehen zu wollen, ohne ihn zu zerstören, das kann man bei Klaus Berger wieder lernen.

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