Donnerstag, 20. Mai 2010

Komplementäre Beschreibungen


Beschreibungen eines Sachverhaltes sollte man komplementär nennen, wenn sie einander widerspruchsfrei ergänzen, aber (zumindest nicht zur Gänze) auseinander herleitbar sind. Als Beispiel können Videoaufzeichnungen eines Fußballspiels aus verschiedenen Perspektiven (von verschiedenen Standpunkten gesehen) dienen.
So wie es (wie weiter unten bereits dargestellt) die "objektive, interpersonal reproduzierbare Naturbeschreibung (Science)" gibt, gibt es die "persönlich und subjektiv sinnstiftende Erfahrung". Diese beiden Darstellungen sind komplementär! Beide sind richtig, sie ergänzen sich, sind aber nicht auseinander herleitbar und damit weder äquivalent, noch ineinander übersetzbar.
Wer versucht, die heiligen Schriften zu "entmythologisieren" hat diesen Unterschied der Darstellungen nicht verstanden! Der "Mythos" ist jene Darstellung, die dem sinnstiftenden Erlebnis entspricht; diese Darstellung kann ohne den Verlust des spezifischen Inhalts nicht in der Sprache der Naturwissenschaft wiedergegeben werden (was übrigens schon Platon bekannt war).

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