Sonntag, 30. Mai 2010

Treue und Gehorsam


Die Tugenden der Treue und des Gehorsams (oder in der abgeschwächten Form des bürgerlichen Anstandes, die Loyalität) sind in unserer lokalen Gegenwart verschwunden. Das hat viel mit dem verbrecherischen Regime des Nationalsozialismus zu tun, das diese Tugenden als Herrschaftsinstrumente gewissenlos einforderte und missbrauchte.
In naheliegender Verwechslung des Instruments mit dem Täter wurden nach dem zweiten Weltkrieg durch die Umerziehung der Besatzungsregierungen (re-education im amerikanischen Sektor) diese Haltungen zu Gunsten der demokratischen Kritik an den Autoritäten abgeschwächt. Endgültig in den Tagen der 68er-Revolution wurden Treue und Gehorsam als faschistische Grundeigenschaften diskriminiert und lächerlich gemacht.
In grotesker Weise ist genau der gleiche Prozess in die römische Kirche eingedrungen, oft unter der Maske des "Geistes des Konzils". Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das heute gerade in der katholischen Kirche bei (älteren) Klerikern diese Tugenden für Laster angesehen werden. Was das für eine Struktur, wie sie die römisch-katholische Kirche noch immer hat, bedeutet, ist klar: Aufruhr und Chaos.

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