Montag, 7. Juni 2010

Pantheismus in der Physik


Langsam gewann im neunzehnten Jahrhundert ein schwammiger Pantheismus in der Naturwissenschaft Raum. Dem "All" wurden die göttlichen Eigenschaften der Ewigkeit, der Unveränderlichkeit und der Allgegenwart zugeschrieben. In konsequenter Fortsetzung der Verschiebung des Mittelpunkts des Weltalls von der Erde zur Sonne, wurden jetzt  alle Orte und Zeiten gleich berechtigt.
Physikalisch bedeutete das, dass die Naturgesetze invariant gegen Translation und Rotation im Raum und gegen Translationen in der Zeit sein mussten; d.h.: Naturgesetze behalten ihre Gestalt und Wirksamkeit bei Verschiebungen in Raum und Zeit. Überall und immer gelten die gleichen Gesetze.
Die theoretische Physik des zwanzigsten Jahrhunderts konnte beweisen, dass aus diesen Annahmen zwingend der Energieerhaltungssatz, der Satz von der Erhaltung des Impulses und des Drehimpulses folgen. Die (empirisch hervorragend bestätigten) Erhaltungssätze sind also das mathematisch-physikalische Äquivalent der Behauptungen über das ewig und überall gleiche "All". 
Allerdings zeigt die moderne Kosmogenie (Big Bang), dass dieses "All" nicht unser (endliches, wandelbares und enden wollendes) Universum ist!

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