Dienstag, 30. November 2010

Gemeinschaft der Heiligen

Völlig sicher vor theologischer Kritik kann ich hier in der virtuellen Öffentlichkeit meinen Gedanken nachhängen.
Was ist diese "Gemeinschaft der Heiligen", an die zu glauben im Credo alle Kirchgänger jeden Sonntag versichern? Dem Sprachgebrauch des neuen Testaments folgend kann man darunter nur alle Christgläubigen verstehen, die sich nicht schwer und reuelos versündigt haben. Wie tröstlich und die Enge des Alltags sprengend ist diese Vision von der - in der Kommunion immer wieder erneuerten Gemeinschaft - aller Gläubigen vom Anfang bis zum Ende der Zeiten. Eins in der unverdienbar geschenkten Gnade Gottes - eins an allen Orten und zu allen Zeiten, dies- und jenseits des Todes! Der ganze Mensch - nicht nur seine Seele (was ist das?) -  ist in Gottes Gnade angenommen und letztlich in der Auferstehung dauernd. Wer könnte, wenn Gott ihn angesehen hat, für immer spurlos vergehen?
Die überaus tröstliche Tatsache der Gemeinschaft der Heiligen stärkt  und tröstet den Christen in den Wirrnissen der Vergänglichkeit.
Vor dem Tod erleben wir diese Tröstung im Glauben, der Hoffnung und der Liebe, nach dem Tod treten wir in Gottes Gnade aus der Zeit in die zeitlose Ewigkeit der Klarheit und Sicherheit hinein.

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