Montag, 14. Februar 2011

Die Lage der Kosmologie

Während die Ausbeute neuer Beobachtungen durch erstaunliche Teleskope und Messgeräte einen bewundernswerten Aufstieg genommen hat, ist die Theorie in Gefahr geraten. Noch vor wenigen Jahrzehnten war es jedem Naturwissenschaftler klar, dass Hypothesen falsifizierbar sein müssen und dass sowohl Occams "razor" (entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem) als auch das "hypotheses non fingo" von Newton gilt.  Das ist gründlich vergessen worden.
"Dunkle Materie" und "dunkle Energie" sind zum ad hoc Zaubermittel geworden: Während der erste Faktor (wegen seiner "Dunkelheit" nicht auffindbar) die Gravitationskräfte im Universum erhöht, schwächt sie der zweite (ebenfalls unbeobachtbar) ab. Da man die beiden Zaubermittel - da nicht lokalisierbar - an jeder Stelle in beliebiger Stärke ansetzen kann, ist damit jede Abweichung von der Gravitationstheorie Newtons und Einsteins "erklärbar".
Dagegen ist die vielgeschmähte Theorie der Epizykel von Ptolemäus ein Ausbund an sauberer Naturwissenschaft. 
Das ist die Folge einer Auffassung von Theorie, die über der mathematischen Brillanz die naturphilosophische Sicht völlig vergessen hat. An dieser Krankheit leiden weite Teile der gegenwärtigen Physik. 

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