Freitag, 22. April 2011

Das Opfer des Karfreitags

Wie Klaus Berger immer wieder betont hat, lebt Jesus Christus das Konzept der ansteckenden Reinheit und Gnade vor. Während in biblischer Zeit die Unreinheit - sowohl als Krankheit als auch als Stand der Sünde - als höchst übertragbar angesehen wurde, ist es bei Jesus anders: Er berührt Aussätzige und heilt sie damit, ja es geht buchstäblich eine Kraft von ihm an den über, mit dem er in Kontakt ist. Nicht Jesus wird durch die Berührung aussätzig, sondern der Kranke wird gesund. Die Richtung der Übertragung hat sich umgekehrt!

Christus Hypercubus von Salvador Dali

Jesus bringt das ultimate Opfer, in dem er sich der extremen und finalen Qual der Kreuzigung aussetzt. Er tritt in Kontakt mit der Abscheulichkeit der Welt. Dadurch wird aber nicht - wie bisher immer - der Leidende vernichtet, sondern in umgekehrter Richtung die Welt der Täter verwandelt: Jesus hat durch sein Opfer des Kontakts mit Ungerechtigkeit, Tod und Qual die Welt erlöst, er wurde in neuer Form wieder belebt und ist als der Erste der neuen Welt ("Mutationssprung der Evolution" nach Benedikt XVI) auferstanden. Nicht ein zürnender Vatergott wird durch das Schlachtopfer seines Sohnes besänftigt, sonder ein unendlich reiner Mensch und Gott steckt in seiner Todesqual die Welt mit seinem Heil an!




Evolution des Wappens "Gräupl"

Erster Entwurf mit dem Windows-Programm "Blazon" nach 2000 Erste Eintragung im "Wappenindex" Der Entw...