Freitag, 17. Februar 2012

Das Kreuz - immer wieder eine Herausforderung

Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag" (Joh 6, 54)

Ein durchschnittlicher europäischer Christ wird, zum Kreuzestod Jesu Christi angesprochen, zuerst wohl Mitgefühl, Leid und Bedauern anführen. 
Ausgehend von Jesu Worten  wird aber klar, dass in der Kommunion Anteil an der Opferung Christi - seiner blutigen Kreuzigung - genommen wird. Der Christ muss das Opfer Jesu - in seiner ganzen Schauerlichkeit - annehmen, das Blut des Lamms trinken und sein Fleisch essen, dann hat er Anteil an Christus und kann durch ihn zum Vater kommen.
In der Kommunion werden wir durch Christus mit ihm und allen Christen und Heiligen vor, neben und nach uns, verbunden. Jesus öffnet durch das freiwillig angenommene Leid den gemeinsamen Weg zum Vater. Ohne Kreuzestod aber kein heiliges Messopfer, keine heilige Kommunion.
Nur dadurch dass ein unendlich reiner Mensch und Gott das ungerechte Leid durch irregeleitete Menschen auf sich genommen hat, konnte er der Welt sein Heil anbieten. Nur wer das als sinnvoll und gütig erkennt, kann in der Akzeptanz dieser Grausamkeit seine Erlösung finden. Er kann durch die Kommunion seine Bejahung (!) des Opfertodes  bezeugen und demütig und dankbar annehmen.
Nur wer das Blutopfer annimmt, kann gerettet werden.

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