Freitag, 8. März 2019

Evolution des Wappens "Gräupl"

Erster Entwurf mit dem Windows-Programm "Blazon" nach 2000



Erste Eintragung im "Wappenindex"


Der Entwurf wurde durch "Heraldry Embellished" neu gestaltet


Zweite Eintragung im "Wappenindex"




Registrierung bei "International Armorial Register"



Registrierung bei der "Westfälischen heraldischen Gemeinschaft"


Registrierung bei "U.S. Heraldic Registry"




Registrierung bei "AssumeArms"



Veröffentlicht bei der sehr angesehenen "The Heraldry Society"


Andere Zeichnung von Clyde Webb, ergänzt von mir




Registrierung bei  "The International Society of Commoners Heraldry"
(Der Registrator Antonio Salmerón Cabañas ließ das Wappen neu zeichnen)


Entwurf meines persönlichen Wappens als Statthalter (eigenes Aquarell)
für den Fall dass ich Edelmann, Wappeninhaber und Statthalter (oder Ehrenstatthalter) bin

Gezeichnet von Clyde Webb


Registrierung bei "International Armorial Register"


Alternative Zeichnung von mir aus mehreren Quellen kompiliert








Sonntag, 10. September 2017

Was war in der Bundeslade?



Toraschrein (Aaron haKodesch) in der Synagoge von Padua, er  enthält die Torarollen.
Was aber war in der אָרוֹן הָבְּרִית (Aron habrit, Lade des Bundes)?

Umberto Eco hat gezeigt, wie man aus alten Texten mehr herauslesen kann, als dort geschrieben steht. So wird man etwa dann, wenn in einem historischen Text eine Aussage emphatisch betont wird, vermuten dürfen, dass es gegenteilige Meinungen gab. Um solche Hinweise nicht zuzudecken, müssen Übersetzungen sehr sorgfältig gemacht werden. Dazu ein Beispiel:

In der Einheitsübersetzung von 1.Kön 8,9 steht:
In der Lade befanden sich nur die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte.

Bei Buber und Rosenzweig, die sehr genau aus dem Urtext übersetzt haben, aber:
Im Schrein aber ist kein Ding, nur die beiden steinernen Tafeln, die Mosche am Choreb dort niedergelegt hatte, durch die ER mit den Söhnen Jissraels sich zusammenschloß, als sie vom Land Ägypten ausfuhren.

Die Formulierung „aber ist kein Ding, nur“ legt deutlich nahe, dass es andere Meinungen gegeben hat, während das schwache „nur“ das leicht übersehen läßt.
Tatsächlich vermutet die neuere Archäologie aus der Schule Israel Finkelsteins, dass in der Lade in der Frühzeit nach ortsüblicher Tradition Götterfiguren gelegen haben könnten, was als schauerlicher Gräuel zu späterer Zeit nicht mehr wahr sein durfte.

Wie dieser Sachverhalt auch immer beurteilt werden mag, so zeigt er doch deutlich die Bedeutung einer genauen Übersetzung. Diese fehlt leider im der Einheitsübersetzung oft, da sie interpretiert und glättet. Das ist einem kanonischen Text gegenüber nicht angemessen.

Montag, 27. März 2017

Was ist ägyptische Kunst?

Im ausgezeichnet organisierten und bestens aufgestellten Museo Egizio in Turin wird auf einer Texttafel die Frage gestellt. Was ist ägyptische Kunst?
Klar wird dann erklärt, dass die Unterscheidung zwischen Handwerk und Kunst ein neuzeitliches Konstrukt  ist und die Frage nach der ägyptischen Kunst daher inadäquat ist!
Für den Ägypter gab es lediglich gutes und schlechtes Handwerk, eingebettet in einen Kanon tausendjähriger Formen und Regeln.


Montag, 13. März 2017

bonum est nos hic esse

Die Verklärungskirche auf dem Berg Tabor, ein Ort, der dazu einlädt, sich einfach zu freuen: bonum est nos hic esse - es ist gut, dass wir hier sind (oder in kreativer Normübersetzung: hier ist gut sein)


Dienstag, 31. Januar 2017

Vor 80 Jahren im Ritterorden in Wien

Das Wiener Salonblatt vom April 1937 schrieb auf Seite drei:

Am 1. d. M. fand beim Statthalter des Ritterordens  vom Heil. Grabe Seiner Exz. Grafen Sizzo-Noris ein  großer Empfang statt, dem Seine Em. Kard. Erzbischof  Dr. Innitzer mit seinem Zeremonier Dr. Streit, dem Prior  des Ordens Domkapitular Prälat Dr. Franz Hlavati,  dem Ordenskanzler Staatsrat Bundeskommissär Obst.  Walter Adam, dem Zeremonienmeister GehKm. Baron Eisner-Eisenhof, dem Schatzmeister Präs. Dr. Höfflinger   und fast sämtlichen in Oesterreich lebenden Ordensritter beiwohnten.

Hier im Original (rechts unten der zitierte Text):


Sonntag, 8. Januar 2017

Heiliges Jahr in Caravaca de la Cruz

In der Basilica von Caravaca de la Cruz wird das berühmte Kreuz von Caravaca verehrt (ein Reliquiar mit Kreuzpartikeln). Die Stadt hat das Privileg, alle 7 Jahre ein heiliges Jahr zu feiern; 2010 kamen dabei über eine Million Pilger! Am 8. Jänner 2017 wurde das Heilige Jahr feierlich begonnen. Die  "Real e Ilustre Cofradía de la Santísima y Vera Cruz de Caravaca" spielt bei der Organisation eine wichtige Rolle.



Seit dem 16. Jahrhundert breitete sich die Verehrung dieses Kreuzes in ganz Europa aus. Einfache Kopien des Caravaca-Kreuzes waren weit verbreitet.

Ein Wappenhimmel

Wer sucht, findet hier das Familienwappen Gräupl!